Vom Pferdeführerschein bis zum Trainerassistenten finden bei uns verschiedene FN, VFD und IPZV Abzeichenkurse statt. Im Kalender können Sie zu den gewünschten Terminen blättern. Durch das Anklicken eines Termins kommen Sie zum Buchungsformular. Unter den Terminen findet Ihr die Kursbeschreibungen.
Trainerassistent – Vorstufenqualifikation
Die Ausbildung zum Trainerassistenten führt Interessierte inhaltlich an die Aufgaben eines Trainers heran und erlaubt ihnen eine Orientierung in diesem Tätigkeitsfeld. Der Trainerassistent soll Trainer bei deren Aufgaben unterstützen. Unter Anleitung und Aufsicht übernimmt er die Leitung von Gruppen.
Im Lehrgang wird Grundwissen zur zielgruppengerechten Vermittlung des sicheren Umganges mit dem Pferd, der Unfallvermeidung und Erste Hilfe sowie der Begleitung mit Anfängern im Pferdesport vermittelt.
Der FN Trainerassistent kann auch in Kombination mit dem FN Longierabzeichen 4 oder 5 absolviert werden.
Voraussetzungen zur Teilnahme
Die Voraussetzungen zum Erwerb des Trainerassistenten im Pferdesport sind die Vollendung des 16. Lebensjahres, die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der Pferdeführerschein Umgang, ein Ersthelferlehrgang/Erste Hilfe Kurs ‚(nicht älter als 2 Jahre), das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate) und das Longier-Abzeichen Klasse 5.
De FN Trainerassistent kann auch in Kombination mit dem FN Longierabzeichen 4 oder 5 absolviert werden.
Prüfung Berittführer – Vorstufenqualifikation
Der Berittführer ist in der Lage, eine Reitergruppe im Straßenverkehr und im Gelände unter Beachtung des gesetzlichen Bestimmungen, der Belange des Umweltschutzes, des Tierschutzes und der Unfallsicherheit zu führen.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Voraussetzungen zum Erwerb des Berittführers sind Volljährigkeit, ein Ersthelferlehrgang/Erste Hilfe Kurs (nicht älter als 2 Jahre), der Pferdeführerschein Reiten, das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate) und die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein. Schriftliche Nachweise darüber (Kopien) bitte spätestens zum Prüfungstermin mitbringen.
Die Longierabzeichen sollen praktische und
theoretische Fähigkeiten vermitteln und überprüfen. In diesem Sinne
stellen die Longierabzeichen eine sinnvolle Ergänzung dar, die die Reitund Fahrausbildung komplettieren bzw. den Einstieg dazu bilden können.
Wie alle Abzeichen, die rund ums Pferd erworben werden können, sollten
Sie das Longierabzeichen als eine Motivation verstehen, sich ständig
aus- und weiterzubilden zum Wohle des Pferdes.
Das Longierabzeichen 4 oder 5 kann auch in Kombination mit dem FN Trainerassistenten absolviert werden.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Voraussetzung für den Erwerb des Longier-Abzeichens ist der Besitz des Pferdeführerschein Umgang und die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein. Außerdem ist für das Absolvieren des Longierabzeichen 4 die bestandene Prüfung des Longierabzeichen 5 Voraussetzung.
Das Longierabzeichen 4 oder 5 kann auch in Kombination mit dem FN Trainerassistenten absolviert werden.
Unsichere Teilnehmer haben die Möglichkeit, an dem Vorbereitungskurs (So. – Di.) direkt vor dem Lehrgang teilzunehmen.
Der Lehrgang zum Abzeichen Bodenarbeit vermittelt den Teilnehmern vertiefende Kenntnisse des Pferdeverhaltens (Ethologie). Die Teilnehmer sollen Handlungskompetenz zum sicheren und pferdegerechten Umgang mit dem Pferd erwerben. Kenntnisse aus dem Pferdeführerschein Umgang dienen als Grundlage. Die Schwerpunkte des Abzeichen Bodenarbeit sind die Grundlagen der Bodenarbeit, Führtraining, Geschicklichkeitstraining und Gelassenheitstraining.
Voraussetzungen für die Zulassung zum Lehrgang sind die geistige und körperliche Mindestreife des Bewerbers. Für den Erwerb des Abzeichens ist die Mitgliedschaft in einem der FN angeschlossenen Pferdesportverein Voraussetzung. Der Besitz des Pferdeführerscheins Umgang oder der Reitabzeichen 7 und 6 wird empfohlen.
Der Pferdeführerschein Reiten richtet sich an alle, die reiten – egal, ob als Sport- oder Freizeitbeschäftigung. Die Teilnehmer erlernen hier das Einmaleins des Reitens: Von den Ethischen Grundsätzen und Grundlagen zur Pferdegesundheit über das Vorbereiten des Pferdes zum Reiten (insbesondere Ausreiten) und den richtigen Sitz bis hin zu Verhaltensregeln beim Ausreiten, Erster Hilfe und angemessenem Umgang mit Umwelt und Natur werden alle Bereiche abgedeckt. Der Pferdeführerschein Reiten gilt als Kompetenznachweis für das sichere Reiten und Ausreiten. Er ist vor allem für Reiter interessant, die gerne mit ihrem Pferd ins Gelände gehen.
Wenn Ihr den Pferdeführerschein Reiten erlangen möchtet, müsst Ihr im Besitz des Pferdeführerschein Umgang sein, mindestens 10 Jahre alt und über angemessene reiterliche Fähigkeiten verfügen. Dieser Lehrgang ist ein Abzeichenkurs zum Ablegen einer Prüfung, dies ist kein Ausbildungskurs, um Reiten zu lernen.
Nicht nur für Reiter, sondern auch für alle anderen Personen, die mit Pferden umgehen (z. B. Eltern reitender Kinder), ist der Pferdeführerschein Umgang eine große Hilfe. Hier werden die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Pferde erläutert und die Teilnehmer lernen, diese zu verstehen und entsprechend darauf zu reagieren. Weiterhin deckt dieser Pferdeführerschein die Themenfelder Haltung, Fütterung und Gesundheit ab. Die praktischen Übungen zum Führen auf Reitanlagen und in Situationen aus dem öffentlichen Raum ergänzen die Theorie. Es geht also um Grundlagen, die jeder Reiter, Pferdebesitzer und Pferdefreund beherrschen sollte.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die „geistige und körperliche Mindestreife“.
Zu einigen Abzeichenkursen und Abzeichenprüfungen müssen Voraussetzungen erfüllt sein.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung – nach ihrer internationalen Bezeichnung Fédération Equestre Nationale (FN) genannt – ist der bundesweite Dachverband aller Züchter, Reiter, Fahrer und Voltigierer in Deutschland. Die Beschreibungen zu den FN- Abzeichen, Kursinhalten und den Prüfungsvoraussetzungen findet Ihr auf der Webseite der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) unter Abzeichen im Pferdesport…
Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) ist ein eingetragener Verein, der sich als Anlaufpunkt für die Freizeitreiter und -fahrer versteht, die das Reiten und Fahren vornehmlich in der Natur und auf Wanderritten betreiben und ein Interesse an einem artgerechten Umgang mit dem Pferd haben. Der VFD hat eigene Ausbildungsrichtlinien und Prüfungsordnungen. Mehrere Prüfungen zu Ausbildungsstufen werden wechselseitig zwischen der FN und der VFD anerkennt.
Der Islandpferde-Reiter- und Züchterverband Deutschland (IPZV) e.V. ist der mitgliederstärkste Verband aller europäischen und überseeischen Islandpferdeverbände. Der Trend zum Islandpferd ist nach wie vor ungebrochen. Jahr für Jahr treten bis zu tausend Liebhaber dieser Rasse Ortsvereinen oder dem Bundesverband bei. Der IPZV ist Anschlussverband der FN. Die Ausbildung von Reitern, Richtern, Rechenstellen und Trainern ist in einer eigenen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Islandpferde geregelt. Diese Abzeichen kann man in Kursen bei IPZV-Trainern mit anschließender Prüfung erwerben.


Jedes Jahr werden auf dem Laekurhof, dem Gestüt für Islandpferde etwa 15 Fohlen geboren. Dabei geht es uns nicht darum, das hochkarätige Sportpferd zu züchten, sondern zuverlässige Freizeitpferde mit gutem Charakter, lockerem Tölt und klar getrennten Gängen. Unter unseren Verkaufspferden befinden sich freundliche Familienpferde, potenzielle Turnierpferde, angerittene Jungpferde und gut erzogene Absetzer bestehend aus Islandpferden, Schwarzwäldern und Freibergern.
Zusätzlich bieten wir auf unserem Hof, der ca. 140 ha Grünland umfasst, Pensionsplätze in verschiedenen Herdenverbänden und großen Koppeln an.
Bei uns könnt Ihr außerdem Rindfleisch aus ökologischer Aufzucht erwerben.